BIOMASSE (HACKSCHNITZEL) - QUELLE DER "GRÜNEN ENEGIE"

Auswirkungen auf die Waldwirtschaft

Für den großen Waldreichtum Mitteleuropas müssen wir mit größter Wahrscheinlichkeit den strengen Gesetzen der Familie Habsburg dankbar sein. Die von Habsburg erlassene "Waldordnung" stellt den ersten Schritt zur geplanten und dauerhaften Waldwirtschaft dar. Mehr als 40% der Gesamtfläche der Slowakei bilden die Wälder, wobei nur 55 - 60% Waldbestände ausgenutzt werden. Verbrennung von Hackschnitzel, die bei der Holzbearbeitung als Abfall anfallen, bezogen im Umkreis von 60 km von der Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlage, bringt die Chance, diesen Teil des Waldreichtums direkt in der Region zu nutzen. Das in den slowakischen Wäldern gewonnene Holz wird momentan, in der Zeit der Globalwirtschaft, nach Ausland verkauft.

Soeben dieses "energetische Holz", d.h., das Holz,

das nach der Verarbeitung zu Hackschnitzel für die Erzeugung der Energie in der Nähe von dem Gewinnungsort verwendet wird, erzeugt also einen Mehrwert für Menschen, die direkt in dieser Region, so reich auf Waldbestände, leben.. Bei vernünftiger Waldwirtschaftsführung, unter Beachtung der natürlichen Waldverjüngerung, beim richtigen Schutz der Waldbestände und der Natur, stellen der Wald sowie das Holz eine unerschöpfliche und nachhaltige Energiequelle mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt bei Verbrennung von Hackschnitzel dar. Die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme in der Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlage in Bardejov, bedeutet für die Förster ebenfalls Stabilität beim Holzbezug, weil die Nachfrage nach dem Hackgut nicht nur während der Beheizungsperiode bei der Wärmeerzeugung, sondern auch über das ganze Jahr bei der Stromerzeugung besteht.

Derzeit kämpft die Waldwirtschaft mit deutlichem Niedergang von Fichtenbeständen, der langsam zu einer ökologischen Katastrophe führt. Richtig eingeplante Verarbeitung vom Bruchholz ist dabei sehr wichtig für die Hygiene der Waldbestände. Aus Sicht des Umweltschutzes handelt es sich um die beste Nutzung von Abfallholz, wobei das größte Problem scheint der Mangel an Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlagen zu sein, die elektrischen Strom und gleichzeitig die Wärme erzeugen und über das ganze Jahr, insbesondere aber im Sommer, die Hackschnitzel beziehen. Programm, gerichtet auf die Nutzung von Biomasse (Hackschnitzel) für die Erzeugung grüner Energie, trägt bedeutend zur Erfüllung des Regierungsprogrammes im Bereich Nutzung von erneuerbaren Energiequellen sowie zur Erfüllung der Verpflichtungen der Slowakischen Republik gegenüber der Europäischen Union bei.

Auswirkungen auf die umwelt

Asche:

Es handelt sich um reine Asche, die bei der Verbrennung von Holz entsteht und die weder chemische noch gefährliche Beimischungen enthält. Die Asche wird in zwei geschlossene Container befördert und anschließend abtransportiert. Auf dem Gelände der Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlage befindet sich kein Abladeplatz für Asche. Die Asche findet in der Landwirtschaft als Düngemittel Anwendung, bzw. kann für die Rekultivierung alter Ablagerungsplätze, Steinbrüche usw. verwendet werden.


Höhere Straßenbelastung:

Höhere Straßenbelastung durch LKW-s, die Hackschnitzel für die Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlage in Bardejov transportieren, ist praktisch ausgeschlossen. Die Straßen werden von derselben Anzahl von LKW-s befahren, nur ein Teil von diesen LKW-s, die Hackschnitzel transportieren, wird auf dem Gelände der Biomasse-Kraft-Wärmekopplungsanlage in Bardejov entladen.


Auswirkungen auf die Luftqualität, CO2-Emissionen:

Biomasse ist ein neutraler Brennstoff, bei dessen Verbrennung fast dieselbe CO2-Menge entsteht, wie beim Wachstum der Biomasse durch Photosynthese verbraucht wird.. Verbrennung von Biomasse im Gegenteil zur Verbrennung von fossilen Brennstoffen erhöht nicht die Konzentration organischer Kohlenwasserstoffe in der Luft.